Handlungsfeld B2.1: Ausbildung und Schule

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Schulen

In der Pflichtschulzeit, den allgemein und höherbildenden Schulen sollte es allen Schüler*innen möglich sein, Erfahrung mit Förderung von Biodiversität zu machen. Es gibt einige Anbieter, zB.:

  • inatura-Vielfalter Schule
  • OGV Schulgartenprojekte
  • Ökolog-Schulen
  • Praxisworkshops vom Naturschutzbund
  • Fließgewässertage uvm.

Diese Angebote können durch Exkursionen, Praxisworkshops mit Umsetzung, Durchführung von Citizen Science Projekten, schulisches Laien-Monitoring u.a. ergänzt werden. Schulische Facharbeiten sollten von Stellen wie der inatura und Naturschutzorganisationen mit betreut werden.

Als Zukunftsvision sollte die Förderung der Biodiversität im ganzen Schulalltag Platz greifen. Schulgebäude und Schulfreiräume sollten nach Richtlinien zur Förderung der Biodiversität geplant, gebaut und gepflegt werden. Materialbeschaffung und Verpflegung sollte ebenfalls an diesen Richtlinien ausgerichtet werden. Geeignete Monitoring-Methoden sind je nach Aufgabenstellung und Zieldefinition zu wählen.

Berufliche Aus- und Weiterbildung

Besonderes Augenmerk sollte bei allen im Freiraum tätigen Menschen auf eine gute und fundierte ökologische Ausbildung, fußend auf der heimischen Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren, gelegt werden. Dazu zählen insbesondere die Tätigkeitsbereiche:

  • Gärtnerei
  • Landschaftsgärtnerei
  • Landschaftsbau
  • Bauhof
  • Freiraumplanung
  • Raumplanung
  • Architektur
  • Baugewerbe
  • Landschaftsplanung
  • land- und forstwirtschaftliche Facharbeit
  • Kulturtechnik
  • Wasserbau
  • Verkehrswegeplanung
  • Klimatechnik
  • Beleuchtungstechnik

Bzw. sollte die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch der Berufsgruppen hinsichtlich des Umgangs mit Biodiversität gestärkt werden (Stichwort Biodiversitäts-Akademie).